Smart Lock nachrüsten: Funktioniert das an jeder Tür?

Nachrüst-Smart-Locks versprechen, jede Tür in wenigen Minuten smart zu machen. In der Praxis klappt das bei sehr vielen Türen, aber nicht bei allen. Diese Punkte solltest du vorher prüfen.

Profilzylinder vorhanden?

Die meisten Nachrüstlösungen sind für Türen mit Profilzylinder gedacht, also dem länglichen Schloss, in das der Schlüssel gesteckt wird. Das ist in Deutschland der Standard bei Haus- und Wohnungstüren.

Not- und Gefahrenfunktion

Weil das Smart Lock innen auf einem steckenden Schlüssel sitzt, muss sich die Tür auch von außen mit einem zweiten Schlüssel öffnen lassen. Dafür braucht der Zylinder die sogenannte Not- und Gefahrenfunktion. Fehlt sie, musst du den Zylinder tauschen, was günstig und schnell erledigt ist.

Überstand des Zylinders

Der Zylinder muss innen ein Stück aus dem Beschlag herausragen, damit das Smart Lock befestigt werden kann. Hersteller geben dafür meist Mindest- und Höchstmaße an.

Mehrfachverriegelung und Motorschlösser

Bei Haustüren mit Mehrfachverriegelung muss oft der Türdrücker hochgedrückt werden, bevor abgeschlossen werden kann. Manche Smart Locks kommen damit gut zurecht, andere nicht. Motorschlösser haben eigene Steuerungen und benötigen spezielle Lösungen.

Was Mieter beachten sollten

Ein innen aufgesetztes Smart Lock lässt sich meist ohne Spuren wieder entfernen. Wenn du den Zylinder tauschst, bewahre den Originalzylinder auf und baue ihn beim Auszug wieder ein.

Geeignete Modelle findest du unter Smart Locks.

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